7 Wochen zuckerfrei leben – Herausforderungen richtig angehen

7 Wochen zuckerfrei leben – Herausforderungen richtig angehen
Bildquelle: Pexels

Was hat der Marten denn nun wieder vor?

Ich möchte zusammen mit meiner Freundin und einem sehr guten Freund sieben Wochen lang komplett auf zugesetzten Zucker in Lebensmitteln verzichten.

Und warum?

Das möchte ich dir jetzt kurz erzählen. Ich möchte dir auch, jetzt wo wir gerade so ein gutes Beispiel parat haben, allgemein etwas über das Thema Herausforderungen erzählen. Ich bin ich mir sicher, dass du einiges aus diesem kurzen Artikel für dich mitnehmen kannst.

Was hat so eine Herausforderung mit Glück zu tun?

Jede Menge. Und du wirst auch bemerken, dass der Fokus dieses Artikels nicht auf dem Thema Ernährung liegt. Darüber können andere Menschen nämlich viel besser schreiben als ich.

Ich möchte dir jetzt erst einmal die Gründe für diese spezielle Ernährungs-Challenge erläutern.

Grund 1: Gesundheit

Hier lasse ich mal besser andere Menschen zu Wort kommen, denn Ernährung ist für mich zwar ein interessantes, jedoch noch recht unerforschtes Feld.

Ken Wilber, ein amerikanischer Philosoph, Psychologe und spiritueller Lehrer, hatte eine Frau, die an Diabetes erkrankt war. Er schrieb:

Diabetes – Die Zuckerkrankheit spielt im Bewusstsein der meisten Leute keine gar so große Rolle. Dabei ist Diabetes Killer Nummer drei für erwachsene Amerikaner und Hauptursache für Erblindung und Amputationen bei Erwachsenen.

Amelia Freer, eine sehr bekannte Ernährungstherapeutin aus London, schreibt in ihrem Buch Glow“ (Leuchten/Strahlen), warum man auf Zucker verzichten sollte:

Meiner Meinung nach ist Zucker genauso schlimm wie Zigaretten und Drogen und wahrscheinlich wird das in 10 Jahren auch allgemein so gesehen werden – zumindest hoffe ich das. Früher rauchte man, ohne über die Gefahren Bescheid zu wissen. Genauso essen wir heute Unmengen an Zucker, ohne zu wissen, ob das überhaupt gut für uns ist. Und die Antwort lautet: Nein. Als Hauptzusatzstoff von industriell verarbeiteten Lebensmitteln ist Zucker ein Hauptbestandteil unserer Ernährung – und das, obwohl zahlreiche Studien bestätigen, dass er unserer Gesundheit schadet. Die Wirkung von Zucker auf unseren Körper ist sehr schädlich. Er macht süchtig und dick, sorgt dafür, dass Fett um unsere Organe abgelagert wird, erhöht das Risiko, an Herzkrankheiten zu erkranken und trägt nachweislich zu vorzeitiger Alterung bei – und damit ist alles, von Falten bis hin zu Alzheimer, gemeint.

Grund 2: Herausforderungen annehmen

Ich liebe es, mich selbst herauszufordern.

Herausforderungen gehören zu meinem Leben dazu.

Oft habe ich in den letzten Jahren, Monaten und Wochen Dinge ausprobiert, von denen ich vorher überhaupt keine Ahnung hatte. Ich habe dann immer versucht, natürlich mit ein bisschen Übung, Fleiß und Ehrgeiz, meine ganz individuelle Version einer bestimmten Sache zu schaffen.

Ein kleines Beispiel: Ich habe in den letzten 1,5 Jahren mein erstes eigenes Buch geschrieben. Ich habe vorher nie längere Geschichten geschrieben, geschweige denn Bücher. Aber ich hatte plötzlich diesen inneren Antrieb. Und ich habe es gemacht.

Um neugierig, lebendig und aktiv zu bleiben, ist es gut, sich manchmal herauszufordern und nicht die ganze Zeit auf der Stelle zu treten.

Durch Herausforderungen entwickeln wir uns. Wir machen unglaublich wertvolle Selbstwirksamkeitserfahrungen.

Meine nächste Herausforderung steht bereits vor der Tür:

7 Wochen zuckerfrei leben!

7 Wochen – das sind knapp zwei Monate.

Verglichen mit der Lebenserwartung von Menschen in Europa (ca. 80 Jahre – 960 Monate) sind diese zwei Monate ein Witz.

Warum also sollte man nicht mal in dieser kurzen Zeit etwas anders machen, als bisher? Warum nicht mal neue Erfahrungen sammeln? Warum sich selbst nicht mal herausfordern, um danach stolz auf sich sein zu können? Warum nicht mal eine Herausforderung wagen, nach der das Leben vielleicht ein kleines Stück besser ist, als vorher?

Was nach dieser Herausforderung möglicherweise anders ist:

  • Ich gehe mit einem anderen Blick durch den Supermarkt und weiß, in welchen Lebensmitteln sich überall Zucker versteckt und in welchen Lebensmitteln kein Zucker zugesetzt wurde.
  • Ich werde mir bewusst, wie viel Zucker ich eigentlich esse. Vielleicht esse ich viel mehr als die WHO als tägliches Maß empfiehlt.
  • Ich werde viel weniger Zucker zu mir nehmen, als vorher.
  • Wenn ich nasche, dann genieße ich die Süßigkeiten bewusster.

Herausforderungen richtig angehen

Es ist nur allzu leicht, eine Challenge abzubrechen.

Ich möchte dir nun die fünf wichtigsten Dinge verraten, die dafür sorgen werden, dass du Herausforderungen bis zum Ende durchhältst und nicht vorzeitig abbrichst.

Erzähle es deiner Familie/deinen Freunden

Je mehr Leute von deiner Herausforderung wissen, desto schwieriger wird es für dich, aus der Nummer wieder herauszukommen.

Die Abbruchgefahr sinkt automatisch.

Aus diesem Grund kannst du jetzt gerade diese Zeilen lesen.

Beteilige andere Menschen an deiner Herausforderung

Je nach Herausforderung macht es Sinn, andere Menschen mit ins Boot zu holen.

Die Zucker-Challenge machen wir zum Beispiel zu dritt.

So können wir uns austauschen (Rezepte, Produkte, Erfahrungen, …), motivieren und hin und wieder (zuckerfrei) zusammen kochen.

Kenne dein WARUM

Dies ist ein enorm wichtiger Punkt.

Warum möchtest du genau diese Herausforderung jetzt angehen?

Meine beiden Hauptgründe habe ich dir aufgezählt. Ich weiß genau, warum ich diese Herausforderung annehmen und bestehen will.

Stelle dir eine realistische Herausforderung

Ich habe nicht gesagt: Ich werde zwei Jahre zuckerfrei leben.

Ich fange klein an und sage erst einmal: 7 Wochen zuckerfrei. Und dann schaue ich mal weiter.

Also: Lieber etwas kleinschrittiger anfangen, Herausforderung bestehen und von dort aus weitermachen, als mit einem Sprung auf den Gipfel springen wollen.

Lege ein genaues Ziel und Spielregeln fest

Wir haben genau festgelegt, was wir essen/trinken dürfen und was nicht (bei uns zum Beispiel auch nicht erlaubt: Süßstoffe & Alkohol)

Außerdem haben wir den genauen Zeitraum (inkl. Start- und Enduhrzeit) festgelegt.

Für weitere Tipps zur Zielsetzung schaue dir unbedingt diesen Artikel an. Dort findest du sieben Fragen, die du dir auf jeden Fall stellen solltest.

Deine Herausforderung

Was ist deine Herausforderung für die nächste Zeit?

Wie möchtest du dich demnächst selbst aus der Komfortzone locken?

Wie möchtest du dich wieder ein Stück mehr in Richtung Lebendigkeit bewegen?

Schreib es mir gerne in die Kommentare.

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