Die 3 Hauptgründe, warum sich Menschen gerne mit dir unterhalten

Die 3 Hauptgründe, warum sich Menschen gerne mit dir unterhalten
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Ich habe mal nachgedacht, mit wem ich mich gerne unterhalte.

Und dann habe ich überlegt, warum ich mich mit diesen Menschen gerne unterhalte.

Ich habe dann drei Hauptgründe gefunden, die ich dir heute mitteilen möchte.

Das Gute an diesen Tipps ist: Wenn du sie umsetzt, wirst du nicht nur merken, dass deine Gesprächspartner sich wohler fühlen, sondern dass gleich die ganze Gesprächsatmosphäre angenehmer und positiver wird und du dich selbst somit auch wohler fühlst.

Okay, let’s start!

Tipp 1 – Sei präsent

Ungeteilte Aufmerksamkeit ist in unserer heutigen Zeit das größte Geschenk, das du jemandem machen kannst.

Leg dein Handy zur Seite. Und schenke nicht deinen auftauchenden Gedanken, sondern deinem Gegenüber deine volle Aufmerksamkeit.

Ein kleines Beispiel von mir:

Wenn ich mich früher unterhalten habe und mein Gegenüber mir etwas erzählt hat, zu dem mir selbst auch ein Gedanke kam, dann habe ich versucht, diesen Gedanken festzuhalten, bis ich wieder mit dem Reden an der Reihe war. Ich habe dann oft gar nicht mehr so genau zugehört, bis ich diesen Gedanken losgeworden bin.

Heute ist es so, dass ich nicht mehr versuche, einen Gedanken krampfhaft festzuhalten, sondern weiterhin 100% präsent und aufmerksam bin, wenn zwischendurch ein Gedanke aufploppt. Und wenn der Gedanke dann immer noch da ist, wenn ich mit dem Reden an der Reihe bin, dann war er wichtig genug und ich bringe ihn in das Gespräch ein.

Gerade wenn man sich mit mehreren Leuten unterhält, kann sich das Gespräch auch schnell mal in eine ganz andere Richtung entwickeln, so dass ein zu starres Festhalten eines Gedankens dazu führen kann, dass man den Faden des Gesprächs verliert.

Sei präsent.

Nicht aus dem Fenster schauen, sondern in die Augen deines Gesprächspartners.

Leg dein Handy zur Seite. Es ist nur ein Gerät. Vor dir aber sitzt ein Mensch.

Tipp 2 – Zeige Interesse

Diesen Tipp kann ich dir am besten mit zwei guten Zitaten näher bringen.

Das erste Zitat stammt von Gottfried Keller:

Mehr zu hören, als zu reden – solches lehrt uns die Natur: Sie versah uns mit zwei Ohren, doch mit einer Zunge nur.

Das zweite Zitat stammt von Safi Nidiaye:

Nur wenn wir mit dem Herzen zuhören, ohne das Gehörte zu kommentieren, lernen wir etwas über das, was im Innern unseres Partners vor sich geht, lernen wir die Wahrheit aus einer anderen Perspektive als unserer eigenen kennen und erweitern damit uns selbst.

Ganz ehrlich: Ich kenne nicht sonderlich viele Menschen, die wirklich gut zuhören können.

Viele Menschen reden lieber, als dass sie zuhören.

Wer aus deinem Bekannten- oder Freundeskreis kann gut zuhören? Und dann überlege mal, ob es Spaß macht, sich mit dieser Person zu unterhalten. Eben. Deswegen lohnt sich das Zuhören.

Der Schriftsteller Reiner Sowa sagte mal:

Wenn es gut tut, zu reden, dann liegt es am Gesprächspartner.

Lerne, offen zuzuhören. Lies dir auch gerne zur Vertiefung diesen Artikel durch.

Interessiere dich wahrhaftig für den anderen.

Stelle Nachfragen, halte Augenkontakt und überrasche den nächsten Gesprächspartner, den du heute triffst, mit einer klaren Präsenz (Tipp 1) und ehrlichem Interesse.

Tipp 3 – Sieh in jedem Menschen das Gute

Der größte Kritiker der meisten Menschen sitzt in ihnen selbst.

Deshalb: Sieh Menschen besser, als sie sich selbst sehen können.

Menschen sind unglaublich dankbar dafür, wenn jemand in ihnen das Gute sieht und ihr Potenzial erkennt.

Ein paar Beispiele:

Man kann sagen: Du hast ADS. Oder du sagst: Du bist voller Energie und bist einfach ein Macher.

Man kann sagen: Du bist nicht kommunikativ. Oder du sagst: Du brauchst keinen, der dir sagt, was du machen sollst. Du kommst selbstständig zurecht.

Man kann sagen: Du bist ein arbeitssüchtiger Mensch. Oder du sagst: Prima, endlich mal jemand, der Ziele hat und sich in sie hineinwirft und alles gibt.

Dies sind nur vereinfachende Beispiele.

Aber verstehst du, was ich dir sagen möchte?

Du kannst immer sehen, was ein Mensch alles richtig, oder was er alles falsch macht. Wohin er sich entwickeln kann oder was alles schief gehen kann. Du kannst freundlich auf Menschen zugehen, oder misstrauisch und ihnen Böses unterstellen.

Jeder hat einen bestimmten Filter, mit dem er die Welt wahrnimmt. Und dieser Filter ist änderbar. Es ist nichts, was von Geburt an festgelegt ist.

Sei in Harmonie mit der Nicht-Harmonie der Welt.

Und wenn du Herrn und Frau Griesgram nur ein Lächeln schenkst … Das ist schon eine ganze Menge. Denke daran:

Die Menschen, die überhaupt nicht mehr lachen können, brauchen dein Lächeln am ehesten.

Probiere diese drei Tipps (Präsent sein, Interesse zeigen und das Gute sehen) bei deinen nächsten Gesprächen mal aus und achte darauf, was das mit dir, mit deinem Gesprächspartner und mit der ganzen Gesprächsatmosphäre macht.

Die Ergebnisse werden überzeugen …

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