Die Fragen, die dich zum einzig wahren Wohlstand führen

Die Fragen, die dich zum einzig wahren Wohlstand führen
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Menschen neigen bei Unzufriedenheit, Unglücklichkeit oder Frustration dazu, ihren innerlichen Mangel mit Hilfe von Geld oder anderen materiellen Dingen zu bekämpfen.

Nehmen wir nun mal an, dass ein unzufriedener Mensch reich wird. Dann wird es sehr wahrscheinlich so sein, dass er trotz seines äußerlichen Reichtums weiterhin unter seinem innerlichen Mangel leidet.

Vielleicht ist es dann zwar so, dass er viel reist, viel unternimmt, spannende Erfahrungen macht und so weiter … Aber diese Dinge kommen und gehen und hinterlassen immer wieder ein Gefühl der Leere, so dass dieser Mensch sich physisch und psychisch immer wieder mit etwas Neuem trösten muss.

Viele Menschen jagen zudem materiellen Dingen hinterher, in der vergeblichen Hoffnung, sich darin in ihrem Wert bestätigt zu fühlen. Sie setzen ihren Selbstwert weitgehend damit gleich, wie viel und was sie besitzen.

Es ist ein kollektiver Irrglaube in unserer Kultur, dass Geld innere Leere beseitigt. Die Liste der Menschen, die das glauben oder geglaubt haben, ist sehr lang.

Offensichtlich sind es also nicht Dinge, wie Geld oder andere materielle Besitztümer, die inneren Wohlstand erzeugen.

Was ist es dann?

Der einzig wahre Wohlstand ist der, die Fülle des Lebens im jetzigen Augenblick zu genießen.

Wenn du tiefer in dieses Thema einsteigen möchtest, kann ich dir die Bücher von Eckhart Tolle ans Herz legen.

Er hat ein paar Fragen formuliert, die man sich möglichst oft stellen sollte, wenn man wahren inneren Wohlstand erzeugen möchte:

Wie ist meine Beziehung zum gegenwärtigen Augenblick? Ist für mich das Jetzt nichts weiter als ein Mittel zum Zweck? Sehe ich darin ein Hindernis? Mache ich es mir zum Feind? Da der gegenwärtige Augenblick alles ist, was dir je zur Verfügung steht und das Leben untrennbar vom Jetzt ist, lautet die Frage im Grunde: Welche Beziehung habe ich zum Leben?

Wir Menschen widersetzen uns unbewusst auf verschiedenste Weise dem gegenwärtigen Moment.

Auch mir fällt es nicht leicht, den jetzigen Moment immer zu genießen und wertzuschätzen. Aber ich denke, dass das völlig normal ist, denn wir werden im Alltag häufig davon abgehalten, den Moment zu leben. Wir sollten uns daher lieber über jede bewusst gelebte Sekunde freuen, anstatt uns über jede unbewusst gelebte Sekunde zu ärgern.

Wenn dieser Blogartikel und die Fragen von Eckhart Tolle es schaffen, dich ein bisschen öfter dazu zu bringen, wirklich da zu sein, wo du gerade bist, die Gegenwärtigkeit zu genießen und das JETZT zu feiern, wäre das schon sehr großartig.

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