Eine 7-Tage-Challenge: Aktive Lebensführung

Eine 7-Tage-Challenge: Aktive Lebensführung
Bildquelle: Pexels

Schön, dass du bei dieser Challenge dabei bist.

Was? Du hast gar nicht gesagt, dass du dabei bist?

Aber du hast diesen Artikel angeklickt. Also bist du ja anscheinend interessiert an dieser Challenge.

Okay, wir machen ein Deal: Du machst diese Challenge mit und wenn du nach den sieben Tagen feststellst, dass sich nichts zum Positiven entwickelt hat, dann vergisst du diese Challenge und machst nie wieder in deinem Leben eine 7-Tage-Challenge mit.

Einen Versuch ist es wert.

Schön.

Freut mich, dass du es versuchst.

Die Challenge

Du brauchst:

  • Einen Zettel oder ein Notizbuch, auf dem/in dem du deine Erfolge eintragen kannst
  • Die felsenfeste Überzeugung, dass jetzt der beste Zeitpunkt für eine 7-Tage-Aktiv-Sein-Challenge ist

Es geht bei dieser Challenge um folgendes:

Führe dein Leben in den nächsten sieben Tagen so aktiv, wie du nur kannst.

Sei in den nächsten sieben Tagen jemand, der das Ruder in die Hand nimmt.

Auf der Arbeit, in der Beziehung, im Ruderverein oder sonst wo.

Zögere nicht.

Wenn du gefragt wirst, ob du am Wochenende arbeiten kannst, dann höre auf deinen ersten Impuls und sage vielleicht sofort mal Nein. Oder sage sofort mit Freude Ja.

Wenn du von deinem Partner/deiner Partnerin gefragt wirst, wo ihr im Restaurant sitzen wollt, dann entscheide du. Intuitiv und ohne lange Überlegungen.

Müssen Entscheidungen in deinem Sportverein gefällt werden? Dann übernehme mal das Steuerrad und mache den anderen einen Vorschlag.

Sitzt du mit mehreren Leuten zusammen (Schule/Uni/Arbeit) und hast eine gute Idee? Dann raus damit! Warte nicht!

Es geht nicht darum, stur auf seinen eigenen Entscheidungen und Ideen zu verharren. Wenn im nächsten Moment ein besserer Vorschlag kommt, dann zögere nicht und sage:

Stimmt, du hast Recht. Das ist ein besserer Vorschlag. So machen wir das.“

Es geht darum, Fragen wie „Oder?“ oder „Was meinst du dazu?“ sieben Tage lang aus deinem Wortschatz zu verbannen.

Du bist aber gar nicht der große Entscheider?

Dann tu so, als ob du es bist. Tu bei jeder (noch so kleinen) Entscheidung so, als wäre es die beste Entscheidung deines Lebens.

Lade dich selbst dazu ein, ein wenig mit der Möglichkeit zu spielen, wie es wäre, wenn du ab heute bei Entscheidungen nicht mehr zögerst und beobachte genau, wie sich das anfühlt und welche Auswirkungen das auf dein Verhalten hat.

Schreibe jeden Tag mindestens eine Sache auf, bei der du deine normalen Verhaltensweisen hinter dir gelassen hast und bei Entscheidungen nicht gezögert hast.

Du kannst auch jeden Tag mehr als nur eine Sache aufschreiben. Zum Beispiel kannst du deine Erfahrungen auch ausführlicher beschreiben und ein kleines hübsches Lerntagebuch anlegen.

Übernimm das Ruder, sei aktiv, zögere nicht. Oder wie Jason Mraz singen würde:

But I won’t hesitate no more. No more. There’s no need to complicate. Our time is short. This is our fate.

Das Lied „I’m yours“, in dem diese Textzeilen vorkommen, könnte so etwas wie dein Motto-Song der Woche sein. Ist aber nur ein Vorschlag. 😉

Wenn du unsicher bei deinen Entscheidungen bist, dann tue so, als seist du sicher. Tue dies aber nicht halbherzig, sondern so überzeugend, wie du nur kannst. Wirf dich in die Entscheidung rein.

Vielleicht fragst du dich jetzt: Warum das Ganze?

Es geht darum, diese Woche deinen „Entscheidungs-Muskel“ intensiv zu trainieren. Je trainierter dieser ist, desto leichter fällt es dir zukünftig, Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen treffen zu können und damit eine aktive Lebensführung zu verwirklichen, ist ein wichtiger Faktor, wenn es um dein persönliches Lebensglück geht.

Ein Mensch, der keine Entscheidungen treffen kann, verliert Vertrauen in sich selbst (Selbstvertrauen).

Habe keine Angst vor einer falschen Entscheidung. Eine schlechte Entscheidung ist immer noch besser, als gar keine Entscheidung zu treffen. Übrigens: Wenn man’s sehr genau nimmt, ist es gar nicht möglich, gar keine Entscheidung zu treffen. Auch wenn du dich nicht entscheidest, hast du dich entschieden. Du hast dich entschieden, keine Entscheidung zu fällen. Dies kostet dich jedoch viel Energie und schränkt deine Freiheit enorm ein. Du entfernst dich von der Idee, ein ganz und gar selbstbestimmtes Leben zu führen.

Sei keine Marionette anderer Menschen. Entscheide selbst und übernimm die volle Verantwortung!

Bist du nun überzeugt?

Gut!

Starte genau jetzt

Also: Notiere dir den heutigen Tag als Startdatum auf einem Zettel oder in dein Notizbuch (Lerntagebuch), schreibe die Uhrzeit dazu und halte auch das Enddatum mit der genauen Uhrzeit fest. Zum Beispiel:

Startdatum: 24.01.2017 – 15:25 Uhr

Enddatum: 31.01.2017 – 15:25 Uhr

Vergiss nicht, jeden Tag mindestens eine Erfahrung oder Situation aufzuschreiben, bei der du deine normalen Verhaltensweisen hinter dir gelassen hast und nicht gezögert hast.

Ich wünsche dir viel Spaß bei dieser Challenge. Schreibe mir gerne deine Erfahrungen in die Kommentare oder per Mail.

Ich bin gespannt.

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