Spüre das Glück und die Freiheit im Alltag

Spüre das Glück und die Freiheit im Alltag
Bildquelle: Pexels

Als ich vor 13 Jahren aus der Realschule kam, war ich ein schüchterner Junge, der nicht auf Menschen zugehen konnte.

Aber im Laufe der Zeit machte ich meine Erfahrungen.

Heute fällt es mir nicht mehr schwer, auf Menschen zuzugehen. Es ist kein Problem mehr für mich, neue Leute kennenzulernen. Wenn ich Lust habe, spreche ich fremde Menschen an, ob nun auf der Straße, im Supermarkt, auf einer WG-Party oder sonst wo. Und es macht mir unglaublich viel Spaß.

Was ist passiert und welche Erfahrungen habe ich in den letzten 13 Jahren gemacht?

Ich habe mich entwickelt, indem ich meine Komfortzone erweitert habe.

Erweitere deine Komfortzone …

Die Komfortzone ist der Bereich, in dem du dich wohl und sicher fühlst. Sie endet dort, wo Überwindung und Anstrengung beginnen, wo sich etwas komisch anfühlt und etwas nicht mehr bequem ist.

Ängste sind ein sicherer Hinweis dafür, dass du gerade deine Komfortzone verlässt.

Je größer deine Komfortzone ist, desto freier bist du in deinen Handlungen. Bei einigen Menschen ist die Komfortzone sehr klein, weil sie sich nie etwas trauen. Dadurch sind sie in ihren Handlungsmustern sehr eingeschränkt.

Ich habe unzählige Male bewusst meine Komfortzone verlassen. Und mache es heute immer noch.

Es ist doch schön, wenn man im Alltag kaum eingeschränkt ist und das machen kann, worauf man gerade Lust hat. Für mich zumindest ist das ein wichtiger Teil meiner Freiheit.

Dieser kurze Blogartikel reicht gar nicht aus, um all meine positiven Erfahrungen zu beschreiben, die ich machen durfte, weil ich gelernt habe, auf Menschen zuzugehen. Vielleicht kann ich dich dazu anspornen, dass auch du deine Komfortzone verlässt und erweiterst.

… in kleinen Schritten

Mein Tipp ist: Gehe immer einen kleinen Schritt weiter, als du dich eigentlich traust.

Lege für dich selbst fest:

Wie kann ich einen kleinen Schritt aus meiner Komfortzone gehen?

Der Schritt sollte nicht zu groß sein, weil du dich sonst vielleicht überforderst und schon bald wieder deinen Vorsatz über Bord wirfst.

Also wenn du Angst vor Spinnen hast, empfehle ich dir nicht, in einen Raum mit 10.000 Spinnen zu gehen. Das wäre viel zu krass. Schau dir vielleicht mal Bilder von Spinnen an, oder beobachte eine Spinne, die in deinem Zimmer in der Ecke sitzt.

Wenn du dich nicht traust, einen fremden Menschen anzusprechen, dann mach kleine Schritte. Frage beispielsweise Menschen auf der Straße nach der Uhrzeit oder spreche mit der Kassiererin einen Satz mehr, wenn du das nächste Mal im Supermarkt bezahlst. Das wäre schon ein großartiger Schritt.

Und beim nächsten Mal stellst du vielleicht schon fest: Es fällt mir gar nicht mehr so schwer, Spinnen anzuschauen oder fremde Menschen nach der Uhrzeit zu fragen. Und dann gehst du wieder einen kleinen Schritt weiter.

Sei mal achtsam und schaue: Welche Situationen machen mir Angst? Und dann leg los und überwinde dich.

Suche Herausforderungen.

Fühle die Angst, aber lass nicht zu, dass sie dich davon abhält, für dich wichtige Dinge zu tun.

Jack Canfield schreibt dazu:

„Neue Erfahrungen sind immer mit gewissen Ängsten verbunden; das liegt in der Natur der Sache. Auf diese Weise funktioniert das Leben. Aber jedes Mal, wenn du die Angst fühlst und sie überwindest, stärkst du dein Selbstvertrauen.“

Anthony Robbins meint:

„Wenn du nicht kannst, musst du und wenn du musst, kannst du.“

Hinter den Dingen, die uns Angst machen, wartet eine große Befreiung und ein großes Wachstum.

Eine Sache noch: Du wirst wahrscheinlich aufgeregt sein, wenn du deine Komfortzone verlässt. Das ist völlig normal und sogar gut.

Vielleicht läufst du in den nächsten Tagen durch die Straße und bist aufgeregt, weil du dir vorgenommen hast, jemanden anzusprechen. Dein Herz pocht. Deine Hände zittern. Du bist gespannt, wie es laufen wird. Es ist doch wunderbar, dass dein Leben so aufregend ist.

Du könntest natürlich an diesem Tag auch einfach so durch die Straßen laufen und in deinem Alltagstrott gefangen sein und mal wieder an Dinge denken, die du noch erledigen musst. Du könntest wie immer denselben Weg gehen, ohne irgendetwas anders zu machen. Aber was spricht gegen Aufregung?

Schätze die Aufregung, denn sie ist immer Teil eines neuen Abenteuers.

Und nun los.

Spüre das Abenteuer von der Freiheit.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.