7 Fragen – So entwickelst du ein motivierendes Ziel

Hochmotivierende Zielsetzung – Starte noch heute mit diesen 7 Fragen
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Wie oft hast du dir schon Ziele gesetzt und sie nicht erreicht?

Also mir passierte das sehr oft.

Und woran lag’s?

Sehr wahrscheinlich an meiner unpräzisen Zielformulierung.

Über die Wichtigkeit, sich Ziele zu setzen, verliere ich in diesem Artikel nicht viele Worte. Nur so viel:

Zielsetzungen können eine enorme Bedeutung haben, wenn du etwas erreichen möchtest. Jedoch ist es eine wahre Kunst, sich Ziele zu setzen.

Ich möchte dir in diesem Artikel  7 essentielle Fragen stellen, die dir helfen werden, ein Ziel zu formulieren, dass dich stark motiviert.

Fangen wir also an.

Enthält dein Ziel überprüfbare Kriterien?

Dein Ziel sollte so formuliert sein, dass es für dich, aber theoretisch auch für andere, leicht überprüfbar ist. Dafür ist ein Datum und eventuell eine Maßeinheit notwendig.

Hier mal ein Beispiel für eine unpräzise Formulierung:

Ich werde 5 Kilo abnehmen.

Eindeutiger ist:

Ich werde am 10.08.2017 um 15:00 Uhr 90 Kilo wiegen.

Die zweite Zielformulierung ist besser, weil all deine Freunde am 10.08.2017 um 15:00 Uhr vorbeikommen und einen Blick auf die Anzeige deiner Waage werfen können. Entweder es steht dort „90 Kilo“ oder nicht.

Das, was eine gute Idee oder ein Wunsch  von einem konkreten Ziel unterscheidet, sind die überprüfbaren Kriterien.

Eine gute Idee klingt so:

Ich sollte meine Angestellten besser behandeln.

Ein konkretes Ziel klingt so:

Ich werde bis Freitag, 17:00 Uhr, mindestens sechs Angestellten für ihre Beiträge zur Erfolgssteigerung des Unternehmens danken.

Vermeide auch Vergleiche oder Steigerungen wie:

Ich möchte entspannter sein.

oder

Ich möchte weniger Stress haben.

Wie du jetzt schon weißt, ist so ein Ziel nicht wirklich überprüfbar.

Ist deine Zielsetzung realistisch?

Die Frage, die du dir stellen solltest, lautet: Liegt die Zielerreichung allein in deiner Macht? Also kannst  du die Prozesse auf deinem Weg selbst initiieren?

Bei folgenden Beispielen ist die realistische Zielsetzung nicht gelungen:

Ich möchte Lottomillionär werden.

Ich möchte ein erfolgreicher Verkäufer werden.

Ist dein Ziel im Indikativ formuliert?

Wenn nicht, dann formuliere dein Ziel bitte in der Wirklichkeitsform.

Statt:

Mein Ziel wäre  …

Besser:

Mein Ziel ist …

Ist dein Ziel positiv formuliert?

Formuliere dein Ziel stets positiv.

Hier zwei negative Beispiele:

Ich möchte nicht mehr so viel arbeiten.

Ich möchte keinen Stress mehr haben.

Besser:

Mein Ziel ist es, mir bis zum 10.08.2017 jeden Tag 30 Minuten Zeit für meine Entspannungsübungen zu nehmen.

Ist dein Ziel in Teilziele untergliedert?

Schon Mark Twain kannte das Problem, dass uns große Ziele manchmal erschlagen können. Er sagte:

Um voranzukommen, musst du den ersten Schritt machen. Das geschieht, indem du deine vielschichtige und überwältigend groß erscheinende Aufgabe in kleine, überschaubare Aufgaben zerlegst und dann einfach mit der ersten anfängst.

Wenn du ein konkretes Ziel mit genauen Zeitangaben definiert hast, dann rate ich dir, Einzelschritte festzulegen, die dich deinem Ziel Stück für Stück näher bringen. Ich mache mir zum Beispiel oft Tagesziele, die ich am Abend vorher festlege.

Akzeptierst du alle Teile des Prozesses?

Fast jeder, der sich etwas größere Ziele setzt, hat mit drei Dingen zu tun: Angst, negative Selbstgespräche und Hürden.

Diese drei Dinge sind völlig normal und Teil des Prozesses. Es sind keine Stoppschilder, sondern normale Erscheinungen auf dem Weg zum Erfolg.

Jack Canfield schreibt dazu:

Ich begrüße das Auftauchen von negativen Selbstgesprächen, Ängsten und Hürden, denn  oft wird dadurch deutlich, was mich in meinem Leben zurückhält. Wenn ich die verborgenen Gedanken, Gefühle und Hindernisse bewusst wahrnehme, kann ich mich ihnen stellen, mit ihnen umgehen und irgendwie zu einer Lösung kommen. Und wenn mir das gelingt, bin ich für das nächste Ziel besser vorbereitet.

Also: Lass dich von diesen Dingen nicht zurückhalten.

Vergegenwärtigst du dir dein Ziel tagtäglich?

Nachdem du dein Ziel aufgeschrieben hast, darf es natürlich nicht in Vergessenheit geraten.

Lies dir dein Ziel immer wieder vor und stelle dir genau vor, wie es ist, wenn du es erreicht hast.

Schließe deine Augen und stelle dir alle wichtigen Details vor. Was siehst, hörst, fühlst, riechst oder schmeckst du? Wenn du täglich visualisierst, dass du deine Ziele bereits erreicht hast, erzeugst du in deinem Unterbewusstsein eine Spannung zwischen dem, was du dir vorstellst, und deiner jetzigen Situation. So aktivierst du die kreativen Kräfte des Unterbewusstseins.

Deine Ziele solltest du dir mindestens zweimal am Tag vergegenwärtigen: Morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen.

Es gibt auch die Möglichkeit, die Ziele auf kleine Karteikarten zu schreiben, um sie immer dabei zu haben, wenn man unterwegs ist. Oder trage sie in deinem Portemonnaie, so dass du sie immer siehst, wenn du etwas bezahlst. Du kannst dir auch Erinnerungen mit deinem Handy machen … es gibt viele Möglichkeiten der Vergegenwärtigung.

Auf geht’s!

So, das war’s. Schreib mir doch mal in die Kommentare, ob du mit Hilfe der 7 Fragen ein hochmotivierendes Ziel für dich formulieren konntest.

Hier und hier findest du weitere wertvolle Tipps, wenn du große Ziele erreichen willst.

Viel Freude & Erfolg beim Erreichen deiner Ziele.

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